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Über Verluste, Nullen und Einsen

Über Verluste, Nullen und Einsen

Fast jeder ältere Besitzer von Tonträgern oder Videos hat noch das ein oder andere analoge Speichermedium in seiner Sammlung. "Analog" bedeutet in diesem Fall, dass Ihr Material in physikalisch kontinuierlich gespeicherter Form auf dem Datenträger, also beispielsweise einer Schallplatte oder einer VHS-Kassette, vorliegt. Im Gegensatz dazu steht die digitale Speicherung, bei der die Zeit und die Information des Materials bestimmte Werte annehmen, nämlich eine unüberschaubare Fülle der bekannten Nullen und Einsen.

Die gespeicherten Daten verfallen

Das schafft Vorteile bei der Vervielfältigung, denn bei der Kopie eines analogen Speichermediums wird das Material abgespielt und mit der gleichen Methode wieder aufgenommen. Überspielen Sie beispielsweise Ihre Schallplatte auf ein Tonband, so wird das Material über die angelegte Nadel abgetastet und magnetisch auf dem Band gespeichert. Die Rille einer Schallplatte und Magnetisierung eines Tonbands stellen aber leider physikalisch sehr fragile Formen der Speicherung dar, weil es im Laufe der Jahre zu Verschleißerscheinungen kommen kann.

Stabilität gegenüber Kopierfehler

Digitalisieren Sie Ihr Material hingegen, so werden bei jedem Kopiervorgang lediglich die Stränge aus Nullen und Einsen vervielfältigt. Durch interne Prüfzeichen, die bei der Digitalisierung bei einigen Systemen hinzugefügt werden, ist es möglich, Stabilität gegenüber Kopierfehlern zu gewährleisten. Die bei analoger Vervielfältigung durch schlechte Aussteuerung oder unzureichende Qualität der Speichermedien begründeten Verluste entfallen ebenfalls, da Ihr Material als bloßer Zahlenstrang gegen Verschleiß resistent ist.

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